Stades Handballerinnen stehen nach der 23:28-Niederlage bei Pfeffersport Berlin mit einem Bein in der Oberliga. Zwar trennt den VfL nur ein Punkt vom achten Tabellenplatz, doch das Restprogramm für Stade ist hart.

Die Gäste brauchten in Berlin eine Viertelstunde, um ins Spiel zu kommen. Nach dem 7:7 in der 15. Minute setzte sich Stade zur Pause mit einer knappen 15:13-Führung ab. Sieben Minuten später zog der VfL sogar mit 19:15 davon. Das Spiel um den begehrten Relegationsplatz kippte ab der 43. Minute. Innerhalb von neun Minuten kassierte der VfL drei Zeitstrafen, spielte in einer Minute gar in doppelter Unterzahl. Berlin übernahm beim 23:22 (53.) wieder die Führung. „In den letzten Minuten gelang uns dann nichts mehr“, so VfL-Trainer Dennis Marinkovic über die schlechte Chancenauswertung. Allerdings habe man schon mit einer deutlicheren Führung in die Pause gehen müssen.

Mit aktuell 17 Punkten liegt Stade nur einen Zähler hinter dem Tabellenachten, Wattenbek. Sollte Wattenbek jedoch aus den letzten drei Begegnungen noch zwei Siege holen, müsste der VfL alle drei Begegnungen gewinnen, darunter auch gegen den Tabellenführer Rostock und den Tabellenzweiten Frankfurter HC. „Wir stehen mit einem Bein in der Oberliga. Aber wir geben uns noch nicht auf“, sagte Marinkovic. (pot)

Die Statistik

VfL: Müller 1, Prior 4/1, Wedel, Brassat 3, Jopp 2, Witt, Wichern 5, Hollunder 2, Grell 2, Heinemann, Augustin, Burandt, Ziegler 4, Euhus.

Zeitstrafen: PB 0 – VfL 4

Siebenmeter: PB 2/2 – VfL 1/1

Zuschauer: 45

Nächstes Spiel: VfL – Frankfurter HC (Sa., 18. März, 16.30 Uhr)

Quelle: Stader Tageblatt

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