STADE. Mit 26:21 konnten die Oberliga-Handballerinnen des VfL Stade den TV Dinklage vor gut 100 Zuschauern bezwingen und Spitzenreiter Vechta dicht auf den Fersen bleiben. Jetzt sind es noch neun Pflichtspiele, die Stade siegreich beenden müsste, um ein Finale um den Titel am letzten Spieltag der Saison in Vechta austragen zu dürfen.
Dinklage war ein hartnäckiger Gegner, der Stades Angriffsspiel nicht zur Entfaltung kommen ließ. Die von Stades Spielmacherinnen Sandra Nickel oder Merle Alpers angesagten Varianten erwiesen sich als zu durchsichtig. Oft fehlte das Timing oder der letzte schnelle Schritt, um zum Torwurf zu gelangen. Weil sich aber Torhüterin Evelyn Voigt gut aufgelegt zeigte und Mona Hoffmann eine starke Leistung ablieferte, reichte es zur 12:10-Halbzeitführung. „Die Beiden haben es gut gemacht“, lobte VfL-Trainerin Trula Diminidis, die das Personal früh rotieren ließ.
Bis auf 18:12 konnte sich Stade – gestützt auf eine ordentliche Abwehr und eben Mona Hoffmann – dann absetzen. Dinklage verkürzte noch einmal bis auf 19:21 weil der VfL in Durchgang zwei mindestens zehn klare Torchancen nicht nutzte. Diminidis: „Da haben wir uns das Leben selber schwer gemacht“. (rg)
Die Statistik
VfL-Tore: Mona Hoffmann 14/5, Marleen Hoffmann 3, Meyer 3, Pahl 2, Nickel 2, Witt 1, Noltin 1.
Quelle: Tageblatt (rg)

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