Wenn Sonntag (17 Uhr) die Handballerinnen des VfL Horneburg und VfL Stade im Derby der Oberliga aufeinandertreffen, sind die Rollen verteilt: Der Tabellenzweite aus Stade geht gegenüber dem Zwölften aus Horneburg als klarer Favorit ins Spiel.
Die Staderinnen wollen laut ihrem Trainer Dennis Marinkovic die Meisterschaft gewinnen. Für Aufsteiger Horneburg geht es um den Klassenerhalt.
Nach zuletzt drei Punkten aus zwei Spielen ist Horneburg dem Ziel ein Stückchen näher gekommen und hat erstmals seit langer Zeit die Abstiegsplätze verlassen. „Unabhängig vom Ausgang des Derbys können wir den Klassenerhalt noch schaffen. Wir wollen die Heimspiele gewinnen und wie zuletzt wenig Fehler im Aufbauspiel machen und die Torchancen besser nutzen“, so Horneburgs Trainer Alexander Mirkens.
Die Staderinnen verstehen es, nach Fehlern des Gegners blitzschnell umzuschalten und viele Tore zu erzielen. Das Hinspiel konnte Stade so mit 37:21 gewinnen. Das ist für Stades Trainer aber kein Maßstab mehr. „In eigener Halle wird Horneburg auch wegen der zuletzt geholten Punkte anders auftreten. Wir haben Respekt, wollen aber das Derby gewinnen, um unsere Ziele erreichen zu können“, so Marinkovic.
Mit Nina Noltin, Sara Düßler, Jasmin Dietrich und Astrid Funck haben vier jetzige Horneburgerinnen auch eine Stader Vergangenheit. Mirkens: „Vor unserem Publikum wollen wir mutig und entschlossen sein, auch wenn es gegen Stade ganz schwer sein dürfte, etwas Zählbares zu holen.“ Bei Horneburg fehlt die verletzte Torhüterin Kristin Fandrei mit einem Bänderriss. Stade kann in Bestbesetzung antreten.
Quelle: Tageblatt

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