Die Drittliga-Handballerinnen des VfL Stade haben beim Topfavoriten SV Henstedt-Ulzburg mit 23:34 (8:19) verloren. Das Ergebnis ist deutlich, doch über weite Strecken spielten die Gäste auf Augenhöhe mit.

In der 15. Minute traf Selina Jopp zum 6:8-Anschluss für den VfL. „Danach sind wir eingebrochen“, sagte Stades Trainer Dennis Marinkovic. Bis zum Pausenpfiff gelang im Angriff kaum noch etwas. Stade schloss unvorbereitet ab, technische Fehler häuften sich und auch im Rückzugsverhalten sah Marinkovic noch viele Defizite. Folglich setzte sich Henstedt-Ulzburg mit einem 11:2-Tore-Lauf zur Pause mit 19:8 ab.

Im zweiten Durchgang lief es für Stade wieder besser. Die Einzelaktionen wurden abgelegt. Dank einer aggressiveren Abwehr und der insgesamt neun Tore von Julia Wichern endete der zweite Durchgang sogar unentschieden. „Julia hat im Rückraum super gespielt“, fügte Marinkovic hinzu. Im Angriff habe mit Lisa Prior, die krank war, jedoch eine erfahrene Spielerin gefehlt. (pot)

Die Statistik

VfL Stade: Euhus, Augustin; Ziegler, Dubbels, Klinkmann 1, Köhlmann, Grell 3, Heinemann 1, Hollunder 1, Laskowski 3, Wichern 9/4, Jopp 2, Brassat 2, Noltin, Strauß 2

Zeitstrafen: VfL 1 – SV 2

Siebenmeter: VfL 4/4 – SV 2/6

Zuschauer: 170

Nächstes Spiel: Berliner TSC – VfL (Sbd., 17. September, 18 Uhr)

Quelle: Stader Tageblatt

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